Florenz
Florenz - Kunstmetropole der Toskana. Wer meint, dass er an einem Tag die Stadt kennen lernen kann, der irrt gewaltig. Und das liegt nicht daran, dass Florenz eine der größten Städte Italiens ist. Man könnte Woche um Woche die Stadt besichtigen, ohne wirklich alles gesehen zu haben.
Florenz ist die Stadt der Kunstschätze. Leider ist es kaum möglich alle aufzuzahlen. Deshalb gibt es hier nur eine kleine Übersicht, was man bei einer Besichtigungstour einplanen sollte.
Duomo Santa Maria del Fiore
Der Dom Santa Maria del Fiore ist einer der größte Dome der Welt. In ihm ist Platz für 25.000 Mensche. Dass ist mehr, als in manchen Fußballstadien. Doch der stetige Konkurenzkampf mit Pisa, Lucca und Siena "verlangte" nach einem Symbol für Stärke und Größe.
Beeindruckend ist auch der Ausblick von der Kuppel des Doms über die ganze Stadt. Allerdings sind zuvor 463 Stufen zu bewältigen, abgesehen von der Warteschlange vor dem Dom.
Im Inneren des Doms lassen sich Fresken und Fensterbilder von Donatello, Ghiberti und Paolo Uccello besichtigen.
Museo dell´Opera del Duomo
Auf der Piazzel del Duomo findet man das Museo. Hier sind nicht nur die gemeißelten Skulpturen von Donatello, Nanni di Bianco und Arnolfo die Cambio (ursprüngliche Domfassade) zu finden. Auch eine Pietà des großen Michelangelo befindet sich im Besitz des Museums. Die Pietà erlangete ihre Berühmtheit dadurch, dass sie von ihrem Künstler in einem Anflug von rasender Wut zuerschlagen wurde. Trotz der Bemühungen seines Schülers, das Kunstwerk zu restaurieren und zu vervollständigen, fehlt der Christusfigur bis heute ein Bein.
San Lorenzo
Die im Auftrag der Medici umgebaute Kirche sollte die damals neuen Vorstellungen seines Baumeisters Filippo Brunelleschi darstellen. Es sollte hell und ein klar gegliederter Raum geschaffen werden. Aus Geldmangel und wegen anderer Hindernisse wurde sein Traum leider nicht zu verwirklichen. Trotzdem wurde aus San Lorenzo die erste Renaissance-Kirche.
Capella dei Magi
Der Stadtpalast beherbert in seinem Inneren die Privatkapelle der Medici. In ihr kann man Gozzilis "Zug der Heiligen Drei Könige" bewundern.
Casa di Dante
Das kleine Museum gibt eine Zusammenfassung des Werdegangs von Dante. Auch wenn er nicht in diesem Haus geboren wurde, so hat die Umgebung maßgeblich an seinem Leben teilgehabt.
Piazza della Signoria
Hier ist der - das berühmte 4 m hohe Standbild von David (Kunstwerk von Michelangelo).
Doch nicht nur er ist hier sehenswert. Auch der "Fonte del Nettune" (Neptunbrunnen) ist eines der bekannteren Kunstwerke der Piazza.
Ponte Vecchio
Die älteste Brücke der Stadt. Hier werden seit Jahrhunderten Waren aller Art angeboten. Für Touristen kann es hier zu einer echten Reizüberflutung kommen. Ein Geschäft neben dem anderen - eine rechte Einkaufsmeile.
Eine Kuriosität: an schmiedeeiserenen Zäunen befinden sich unzählige Vorhängeschlösser, auf denen sich Touristen verewigt haben. Wer also ein Zeichen seiner Anwesenheit hinterlassen möchte, der sollte sich vorher ein solches Schloss besorgen.
Palazzo Vecchio
Das ehemalige Versammlungshaus der Zunftältesten liegt am Piazza della Signoria. Hier lebten die Medici bis sie in den Palazzo Piti umsiedelten.
In seinem Herzen befindet sich der "Saal der Fünfhundert" mit seinen grandiosen Schlachten-Fresken. Im 2. Obergeschoss befindet sich der Saal der Lilie, die bekannt für ihre Kassettendecke ist.
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