Toskana Küste
Wer in seinem Urlaub nicht nur die Landschaft, sonder auch Strand und Meer genießen möchte, der ist auch in
der Toskana aufgehoben. Auf einer Strecke von ca 320 km erstreckt sich die toskanische Küste an der Riviera.
Geographisch ist die Küste in 4 Regionen unterteilt.
Die Wasserqualität hat im Laufe der Zeit immer mehr Gewicht bekommen, da auch der Tourismus und somit die
Ansprüche an die Sauberkeit gestiegen sind. Industrieanlagen findet man an der toskanischen Küste nur in wenigen
Gebieten (z.B. Livorno, Marina di Carrara).
Wer am Strand seine Ruhe haben möchte, der muss versuchen an den Stadträndern ein Plätzchen zu finden,
da die Italiener es gewohnt sind, ihren Strand in gleichmäßige Parzellen aufzuteilen. Manch einer nennt es auch:
"Wie die Sardinen in der Dose!"
Die vier Küstenregionen (von Norden nach Süden aufgezählt)
Apuanische Riviera und Versila
Umringt von den Apuanischen Alpen erstreckt sich hier ein ca. 30 km langer Sandstrand. Einige der bekannteren
Badeorte sind Forte dei Marmi, Lido di Camaiore und Viareggio. Von hieraus kann man sehr bequem Tagesausflüge
nach Piesa, Livorno oder Lucca unternehmen.
Pisanische Riviera
Hier gibt es eigentlich keine richtigen Badestrände. Hier findet man eher Naturschutzgebiete, in denen man
versucht, die ursprüngliche Flora und Fauna des Schwemmlandes zu erhalten. Wer sich jedoch für nur kurze Zeit
ins Auto setzt, wird nicht um sein Badevergnügen gebracht.
Etruskische Küste
Für Urlauber, die lange Sandstrände liebe ist diese Region nicht geeignet. Im Landstreifen zwischen Livorno und
Piombino werden die Strände felsiger und dank der Etruster, die vor über 1000 Jahren hier angesiedelt waren, ist
die Landwirtschaft immer weiter ans Meer gewachsen.Romantiker werden jedoch in den von Felswänden eingeschlossenen
Buchten auf ihre Kosten kommen.
Die Maremma
Wer die Abwechslung in der Landschaft liebt, der liebt auch Maremma. Hier findet man von Pienenwäldern gesäumte
Sandstrände, schwer erreichbare Felsbuchten und karge Steppenlandschaften. Kleine Bergdorfer und der erloschene
Vulkankegel Monte Amiata runden das Bild großzügig ab.
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