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Die Toskana – Wein und Kultur satt

Die schöne Landschaft, mediterranes Flair, guter Wein und die kulturellen Highlights der Toskana, machen diese Region zu einer der beliebtesten Reiseziele Italiens. Die herrliche Gegend ist viel zu schade für einen Faulenzerurlaub, also führte uns unsere Route von Carrara aus bis hinunter nach Massa Marittima. Carrara – schon das Wort verspricht strahlend weiße, ebenmäßige steinerne Skulpturen. Ohne den berühmten Carrara-Steinbrüchen einen Besuch abzustatten, sollte man keinesfalls weiter reisen. Mit gigantischen Maschinen werden die riesigen, kostbaren Marmorblöcke bewegt. Dieser herrliche weiße Stein ist wirklich ein wunderbares Geschenk der Natur und unterwegs kann man kleine marmorne Souvenirs mitnehmen.

Unsere nächst Etappe ist Pisa. Viel Anteil an der Lebendigkeit der Stadt haben die vielen Studenten, die etwa die Hälfte der Einwohner ausmachen. Die meisten Touristen scharen sich rund um den Piazza dei Miracoli mit dem berühmten Schiefen Turm. Erkundet man die kleinen verwinkelten Gässchen weiter weg vom Touristenzentrum, entdeckt man ein sehr ursprüngliches Pisa mit vielen Bars und schönen alten Gebäuden.

Der dritte Tag führt uns in die Schwefelthermen von Saturnia. Der kleine Ort liegt auf einem Plateau aus Travertin und ist bekannt für seine Thermalquellen. In den natürlich entstandenen Sinterbecken kann man kostenlos Baden. In dem 35 Grad Celsius warmen schwefelhaltigen Wasser kann man hervorragend entspannen, denn der Schwefelgeruch ist nicht so intensiv wie man vermutet. Wir dachten uns: wenn schon Badetag, dann richtig. Also ging es am Nachmittag zum Parco Naturale della Marammea, hier findet man den herrlichen, sechs Kilometer langen Sandstrand von Alberese. Nur wenige Touristen verirren sich dorthin und so hatten wir den Strand mehr oder weniger für uns alleine.

Früh am nächsten Morgen starten wir nach Siena, deren Altstadt ein gotisches Freilichtmuseum ist. Auch Siena ist eine Studentenstadt und hat mit der 1240 gegründeten Universität eine der ältesten des Landes. Recht offensichtlich ist in Siena die Touristen-Abzockerei, so dass wir uns auf die Außenbesichtigung der Denkmäler beschränken. Der mit schwarzem und weißen Marmorfassade geschmückte Dom, das gegenüber liegende Ospedale Santa Maria della Scala und der am Piazza del Campo gelegene Palazzo Pubblico – Siena ist eine wirklich sehenswerte Stadt.

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir durch die Mondlandschaft der Crete Senesi, in der durch Erosion entstandenen Region liegt auch die Accona-Wüste. In dieser staubigen, trockenen Gegend Übernachten wir heute im Kloster Monte Olivetro Maggiore, das für seinen wunderschönen Kreuzgang berühmt ist.

Unser fünfter Toskana-Tag ist dem Vino gewidmet, Montalcino ist die Wiege des Brunello di Montalcino – einem der besten Rotweine der Welt. Der Brunello di Montalcino reift mindestens zwei Jahre in Eichenfässern und muss dann nochmal mindestens sechs Monate in der Flasche reifen. Der Brunello di Montalcino kommt frühestens ab dem 1. Januar des siebten Jahres, das auf die Ernte folgt, in den Handel. Wir fahren weiter nach Montepulciano, das auf einer Anhöhe über der herrlichen Landschaft der Toskana thront. Neben einer der besten Weinanbaugebiet, hat die Altstadt viele Renaissance-Bauwerke zu bieten und ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer geschützt.

Toskana

Toskana ©iStockphoto/massimofusaro

Unser fünfter Toskana-Tag ist dem Vino gewidmet, Montalcino ist die Wiege des Brunello di Montalcino – einem der besten Rotweine der Welt. Der Brunello di Montalcino reift mindestens zwei Jahre in Eichenfässern und muss dann nochmal mindestens sechs Monate in der Flasche reifen. Der Brunello di Montalcino kommt frühestens ab dem 1. Januar des siebten Jahres, das auf die Ernte folgt, in den Handel. Wir fahren weiter nach Montepulciano, das auf einer Anhöhe über der herrlichen Landschaft der Toskana thront. Neben einer der besten Weinanbaugebiet, hat die Altstadt viele Renaissance-Bauwerke zu bieten und ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer geschützt.

Auf den nächsten Tag freue ich mich besonders: Florenz, die Hauptstadt der Toskana. Der Dom ist so gigantisch, dass man fast einen steifen Nacken bekommt, wenn man den Blick über die Fassade hinauf zum Turm schweifen lässt. Wir bewundern eine Kopie von Michelangelos David, der echte David ist in der Galleria dell‘ Accademia zu besichtigen. In der Santa Coce schauen wir uns atemberaubende Fresken an und unter anderem die Grabmale von Galileo Galilei, Machiavelli und Michelangelo an. Zum Abschluss unserer Florenz-Tour bummeln wir über den Ponte Veccio und shoppen ein wenig in den hübschen kleinen Geschäften.

Unser vorletzter Tag führt uns nach San Gimignano, das wegen seiner vielen hervorragend erhaltenen Geschlechtertürme weltberühmt ist. Die Altstadt des kleinen Städtchens hat einen netten kleinen Piazza, der von mittelalterlichen Plätzen flankiert ist. Wer tiefer ins Mittelalter eintauchen möchte, stattet dem Museo della Tortura einen Besuch ab. Der Name ist Programm, hier werden den Besuchern die unglaublich grausamen Foltermethoden veranschaulicht.

Die Nacht vor unserer Heimreise genießen wir in einem herrlichen uralten Bauernhof, in Mitten der toskanischen Landschaft. Der Clou an diesem familiären Quartier ist das fantastische Essen und ein hauseigener Pool. Bevor wir uns nach Hause aufmachen schauen wir uns noch Massa Marittima an. Die Altstadt Città Vecchia hat eine Kathedrale und einige Paläste zu bieten. Zum Ausklang unserer Reise, ist dieses kleine, nicht so überlaufene Städtchen genau der richtige Ort.

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