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Toskana – die Perle Norditaliens

Es wäre eine falsche Annahme zu glauben man könnte die Toskana in nur zwei Wochen bereisen und komplett kennen lernen. Alleine die Bauwerke, Museen und Sehenswürdigkeiten der Metropolen Florenz und Siena nehmen mehrere Tage in Anspruch. Ringsherum liegen zudem die kleinen, hübschen, nicht zu vernachlässigenden Ortschaften wie Pisa, Lucca, Volterra, San Gimignano oder Moltepulciano. Wären die Landschaften zwischen den Städtchen nicht so schön und atemberaubend, wäre eine Reise durch die Toskana jedoch nur ein Kultur-Trip und somit lange nicht so reizvoll.

In Florenz darf man auf keinen Fall versäumen den Dom „Santa Maria del Fiore“ zu besichtigen, der durch seine Kunstwerke und Fresken einen Überblick gibt, wie sehr diese Stadt in der Geschichte Zentrum der Kunst und Kultur gewesen ist. In der Zeit der Herrschaft der Medici im 15. und 16. Jahrhundert, gaben sich in Florenz, Philosophen, Künstler und Naturwissenschaftler wie Leonardo da Vinci, Galileo Galilei oder Michelangelo ein Stelldichein. Weitere Attraktionen sind der Ponte Vecchio, der Palazzo Pitti, die Uffizien, der Neptun-Brunnen und viele mehr.

Mittelalterliche Bauwerke im gotischen Stil findet man hingegen in Siena, im südlichen Teil der Toskana, ein unbedingtes Muss für jeden Reisenden. Einmal im Jahr findet dort am Piazza del Campo, auf dessen Platz früher ein antikes Theater stand, das so genannte „Palio“, ein traditionsreiches Pferderennen statt.

Einer der bekanntesten Wahrzeichen der Toskana ist natürlich der schiefe Turm von Pisa, der im Jahre 1173 angefangenen und 1374 fertig gestellt wurde. Mit 54 Metern Höhe ist er jedoch als einziges Highlight einer ansonsten eher „normalen“, italienischen, dennoch überlaufenen Kleinstadt zu sehen.

Viel interessanter sind die kleineren, bereits erwähnten Städte, die durch ihre wunderschöne Lage, den Bauten und der unterschiedlichen Historie jede für sich eine Sehenswürdigkeit darstellen. In San Gimignano in der Provinz Siena beispielsweise kann man die vielen, gut erhaltenen Geschlechtertürme
bestaunen. In Volterra in der Provinz Pisa wiederum das römische Theater, das Foltermuseum oder im Dorf Vinci das Leonardo Museum, welches mit den Austellungsstücken des großen Malers, Wissenschaftlers und Philosophen, sehr attraktiv für jeden Besucher ist.

Hat man von all den kulturellen Dingen genug und braucht eine Verschnaufpause, finden sich in den wunderschönen Landstrichen viele Gelegenheiten für schöne Ausflüge und Wanderungen, inklusive kulinarischen Genüssen und Weinproben erlesener Sorten aus den Gebieten Chianti oder Montepulciano.

Neptun Brunnen in Florenz

Neptun Brunnen in Florenz @iStockphoto/franco fojanini

Entlang der etruskischen Küste zwischen Livorno und Piombino und der Küste der Maremma hat man zahlreiche Möglichkeiten das Mittelmeer zu genießen. Neben der kulturellen Vielfalt kann man hier wundervoll entspannen, sich im Wasser vergnügen und Badeurlaub am Strand machen.

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