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Toskana – eine der schönsten Regionen Italiens

Toskana – ein Wunschtraum ging in Erfüllung
Nachdem ich mich bereits in der Vergangenheit auf einer Reise von der Schönheit der Toskana überzeugen konnte, beschloss ich im vergangenen Jahr, der Region gemeinsam mit meinem Mann erneut einen Besuch abzustatten. Schließlich gibt es dort unheimlich viel zu sehen, und ich wollte die Toskana unbedingt noch intensiver kennenlernen.

Viagreggio – ein Stück italienischer Kultur
Unsere Reise begann in Viareggio, einer Stadt an der Küste in der Provinz Lucca. Dort wollten wir uns in erster Linie einige interessante Museen anschauen, was wir letztendlich auch taten. Ganz besonders angetan hatten es mir die musei civici, die sich in Paolina Borgheses früherer Sommervilla befanden. Am Besten gefiel mir das Archäologische Museum „Alberto Carlo Blanc“. Schließlich interessiere ich mich sehr für Geschichte und Archäologie und wollte mir diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen. Das Museum für Zeitgenössische Kunst und das Musikinstrumentenmuseum waren jedoch auch nicht von schlechten Eltern.

Montecatini Terme – Erholung vom Alltagsstress
Im Anschluss fuhren wir weiter nach Montecatini Terme, einem Kurort in der Provinz Pistoia. Schließlich sollte unser Urlaub nicht ausschließlich aus Sightseeing bestehen. Es war uns sehr wichtig, dass wir uns zwischendurch immer wieder eine Auszeit gönnten. In diesem Kurort befindet sich ein großes Heilbad, welches bei den Italienern äußerst beliebt ist. Dort haben wir einen Tag verbracht und es uns so richtig gut gehen lassen. Es tat uns so richtig gut, einfach mal abzuschalten und den Alltag hinter uns zu lassen.

Die Toskana

Die Toskana ©iStockphoto/manu10319

Prato – ein Paradies für Historiker
Prato steht oft im Schatten anderer Großstädte wie z. B. Florenz. Wir haben drei herrliche Tage in Prato verbracht und sind der Meinung, dass diese Stadt weitaus mehr zu bieten hat als viele Urlauber zunächst annehmen. Was die Bauwerke angeht, ist Prato auf jeden Fall einer der interessantesten Orte in der Toskana. Das Kaiserliche Kastell war mein absolutes Highlight in dieser Stadt. Ich konnte mich kaum daran satt sehen und machte Bilder aus allen erdenklichen Positionen. Der weiße Alberese und der grüne Serpentino sind zwei unterschiedliche Arten von Marmor, welche einen Großteil der Gebäude in dieser Stadt sehr stark geprägt haben. Der prächtige Dom mit seiner Kanzel von Donatello ist wahrhaftig eine Attraktion, und die Santa Maria delle Carceri eroberte unsere Herzen im Sturm. Die Brücke, die über den Fluss Bisenzio angelegt wurde, bietet einen herrlichen Anblick. Das sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

Florenz – das Zentrum der Bildenden Kunst
Zwar war ich bereits in früheren Jahren schon in Florenz gewesen, aber das tat meiner Vorfreude auf die Hauptstadt der Toskana keinen Abbruch. Meiner Meinung nach kann man Florenz nicht oft genug besuchen, weil man dort immer wieder etwas Neues entdeckt. Der Palazzo del Borgello ist ein Palast aus dem Mittelalter. Heutzutage dient er als Museum der Bildhauerkunst und sollte jedem Liebhaber von schönen Gemälden den Urlaub versüßen. Außerdem haben wir zahlreiche interessante Kirchen gesehen. Die Kathedrale Santa Maria del Fiore wurde im romanisch-gotischen Stil erbaut. Sie ist mit ihrer Kuppel und dem Glockenturm in der Tat eine imposante Erscheinung. Auf der Piazza della Signoria haben wir uns einige weitere Paläste angeschaut und in den Abendstunden die kulinarischen Köstlichkeiten Italiens genossen. Vor allem die Pizza Speziale nach Art des Hauses im „Arrivederci“ war unheimlich lecker, so dass ich mir das Rezept vom Küchenchef auf ein Stück Papier aufschreiben ließ. Schließlich ist es ganz schön, wenn man auch zu Hause ein wenig italienisches Flair genießen kann.

Crete – Wandern in der Toskana
Nachdem wir so einiges an tollen Sehenswürdigkeiten in den Städten der Toskana gesehen hatten, beschlossen wir ein wenig das Hinterland zu erkunden und brachen zu einer Wandertour auf. Südlich von Siena gelegen befindet sich eine zauberhafte Landschaft namens Crete. Auf den Hügeln waren kaum Bäume zu sehen, dafür jedoch umso mehr Wiesen und Getreidefelder. Anfangs hatten wir das Gefühl, dass die Landschaft in der Region nicht viel zu bieten hatte. Im Laufe der Zeit bemerkten wir allerdings die herrlichen Farben und die obskuren Formen der Natur, die uns immer mehr faszinierten. An der Klosterkirche Sant Antimo haben wir eine Pause eingelegt und dort die herrlich frische Luft in vollen Zügen genossen.

Piombino – Badefreuden am Tyrrhenischen Meer
Zu guter Letzt ließen wir unseren Urlaub gemütlich in Piombino ausklingen. Die erholsamen Tage am Meer haben uns sichtlich gut getan. Der Strand war wunderschön und sehr gepflegt. Zu unserem Glück spielte das Wetter mit, denn es hat während unseres Aufenthalts kein einziges Mal geregnet. Es war eine Freude, tagsüber auf unseren Handtüchern zu liegen, die Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren und das Plätschern des Wassers zu hören. In Piombino haben wir so manche Meeresfrucht gekostet, was meiner Ansicht nach zu einem mediterranen Feeling einfach dazu gehört.Die Toskana ist ein absoluter Traum und eine der schönsten Regionen, die ich jemals in meinem Leben besucht habe. Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt in dieser herrlichen Gegend.

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