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Campingurlaub in der Toskana

Anfang August 2010 fuhren wir mit einer größeren Gruppe per Bus in die Toskana. Das Ziel unserer Reise war ein Campingplatz mit direktem Zugang zu Meer. Nach etwa 12 Stunden kamen wir dort an und uns wurde zugleich ein Zeltplatz zugewiesen. Der Campingplatz war recht klein und außer uns waren nur wenige andere Gäste dort. Die meisten der Gäste waren Italiener, die in ihrem eigenem Land Urlaub machten und der Campingplatz war auch ziemlich naturbelassen, was wir sehr schön fanden.

Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, machten wir uns zugleich auf den Weg zum Strand, der nur 50 Meter von unserem Stellplatz aus entfernt lag. Für den Zugang zum Strand benötigten wir eine Chipkarte, die wie bei unserer Ankunft erhalten hatten. Allerdings bekam man immer nur eine Chipkarte für jeweils 4 Personen, was sich auf längere Sicht als Recht nervig herausstellte, da wir so nur in Gruppen an den Strand gehen konnten. Der Strand selber war sehr sauber, ein Sandstrand und ging recht flach ins Meer über. Außerdem gab es am Strand zwei Volleyballfelder.

Auf unserem Campingplatz gab es des Weiteren Tischtennisplatten, zwei Restaurants, ein Café und einen Supermarkt, der jedoch ziemlich teuer war. Die Sanitäranlagen befanden sich etwa in der Mitte des Campingplatzes und waren auch vom Strand aus in einer Minute zu erreichen. Duschen, Toiletten und Waschbecken lagen in getrennten Bereichen und auf der Rückseite des Gebäudes befanden sich die Spülbecken. Alles war sehr sauber und wurde täglich gereinigt, was wir als sehr angenehm empfanden.

Der einzige Nachteil unseres Campingplatzes war, dass er sehr abgeschieden lag und man das nächste Dorf erst nach einer halben Stunde Fußmarsch erreichte. Andererseits hatte dies natürlich wieder der Vorteil, dass es keine größeren Straßen in der Nähe gab und demnach auch kaum Verkehr vor unserem Platz stattfand, weshalb es immer angenehm ruhig war.

Weinberg in der Toskana

Weinberg in der Toskana @iStockphoto/Olga Demchishina

An einem Tag machten wir einen Tagesausflug mit der Bahn nach Rom, der prachtvollen Haupstadt Italiens. Rom erreichten wir recht schnell und so hatten wir beinahe einen ganzen Tag dort. Zu Beginn unternahmen wir eine Stadtführung mit den Hop on and off Bussen, die sehr schön war, da wir auf dem Dach des Busses sitzen konnten und von dort oben optimalen Ausblick auf alle Sehendwürdigkeiten hatten. Zudem erhielten wir Kopfhörer, über die uns alles wissenswerte über die Sehenwürdigkeiten mitgeteilt bekamen. Für die Stadtführung zahlten wir etwa 8€, die sie echt lohnen, da man sich den Fußmarsch durch ganz Rom spart, was bei dem heißem Wetter im Sommer ein großer Vorteil ist und man dennoch alles sehenswerte zu Gesicht bekommt. Nach der Stadtführung aßen wir zuerst in einer Pizzeria zu Mittag. Die Pizzapreise in Rom, so stellten wir verwundert fest, sind nicht wesentlich teurer als in Deutschland. Zudem schmeckte die Pizza vorzüglich.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Kolosseum von Rom, das wir unbedingt noch einmal aus der Nähe betrachten wollten. Rom ist eine unglaublich schöne Stadt, die man unbedingt gesehen haben sollte! Allerdings reist man wohl besser per Bahn an, da es in Rom ziemlich schwer ist einen Parkplatz zu bekommen. Der Urlaub in der Toskana war wunderschön, und auch das Wetter ist dort im Sommer meist wesentlich besser als in Deutschland.

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