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Toskana Demographie / Karte

Längst ist die Toskana ein Sehnsuchts- und Erinnerungsort mehrerer Generationen Deutscher geworden. Trotzdem ist das Bild, das hier erinnert wird, mehr durch Medien wie Film, Fotografie oder Malerei geprägt als durch die tatsächliche Vielfalt der Landschaft, die diesen Namen trägt.

Die Toskana der grünen, welligen Hügel, der Pinien- und Olivenhaine und der von Zypressen gesäumten Alleen ist das CHIANTI-Gebiet zwischen Florenz und Siena. Der Arno entspringt in den Apenninen bei Monte Falterona, durchquert Florenz und mündet westlich von Pisa ins Ligurische Meer. Urlaub Italien, d.h. Toskana.

Das MUGELLO liegt nördlich von Florenz, Hauptort ist Borgo San Lorenzo. Das Mugello wird überwiegend durch die zur Regionsgrenze zunehmend raue Landschaft der Apenninen geprägt.

Die südwestlichste Region der Toskana, Grosseto, umfasst auch eine sehr ursprüngliche Landschaft – wobei es in der uralten Kulturlandschaft Italiens nur bedingt „unberührte“, nicht menschlich überformte, Landschaft gibt. Hier liegt die MAREMMA (die bis nach Lazio hineinreicht), eine weite, teilweise sumpfige Ebene, die vom Weinbau (Zentrum Grosseto) sowie noch heute von der Pferde- sowie der Büffelzucht geprägt und weniger touristisch erschlossen ist, wobei der sanfte Tourismus überwiegt. Im Winter fließt aus den Bergen mehr Wasser, als das Meer aufnehmen kann. Aus ökologischen Gründen wird dieser Vorgang nicht mehr vollständig reguliert, ein Teil der Maremma wieder sich selbst überlassen.

Auch die drittgrößte Insel Italiens, ELBA, gehört zur Toskana. In der südöstlichen Provinz Arezzo liegt das VAL DI CHIANA. Die hügelige Landschaft wird vor allem durch den Olivenanbau geprägt. Touristisch bedeutsam neben dem Hauptort ist Civitella, ein Städtchen, das ganz sich der Kultur der Langsamkeit und des Genießens /“Slow-food-Bewegung“) verschrieben hat.

Toskana Karte

Toskana Karte ©Atelier Joachim Mink

Eine weitere Landschaft der Toskana ist das ebenfalls in der Provinz Arezzo gelegene CASENTINO, ein Tal zwischen den Gipfeln des Monte Falterona, des Pratomagno und der Monte della Verna. Aufgrund seiner geographischen Isolation findet sich hier einer der größten Wälder Italiens, heute einer der größten Nationalparks Italiens.